Weihnachtskarten, eines von jenen Dingen am Ende des Jahres, die sogar ich gut finde. Und das sogar aus mehreren Gründen! Hier kurz ein paar Gedanken von mir dazu plus ein kleiner “Bastel-Tipp”1!
Definition. Erstmal das ganz Grundlegende, damit jeder weiß, wo er dran ist. Weihnachtskarten, was sind Weihnachtskarten? Okay, nicht all zu schwer, das sind Postkarten/Brief-Karten/gebastelte Karten/Papierfetzen mit Weihnachtsgrüßen. Oft auch mit Illustrationen/Fotos zum Thema Weihnachten. (Nicht zu verwechseln mit Geburtstagskarten, diese zeichnen sich im Prinzip durch das selbe aus, nur dass sie Geburtstagsgrüße und Geburtstagsmotive haben.)
Weihnachtskarten und ich
Was tut man mit Weihnachtskarten? Da muss man generell zweimal unterschieden, einmal zwischen Empfänger und Absender und einmal zwischen dem tatsächlichen Verfahren damit und der Intention dahinter. Allgemein schreibt und überreicht/schickt der Absender Weihnachtskarten, um dem Empfänger frohe Weihnachten zu wünschen. Intention ist aber meisten auch, dem Empfänger zu verdeutlichen, dass man noch existiert. Der Empfänger hat nun einige Möglichkeiten, mit der Karte zu verfahren. Falls ihm der Absender etwas bedeutet oder die Karte schön ist, wird er die Karte wohl zunächst einmal lesen. Gefällt ihm die Karte danach immer noch, könnte er sie irgendwo prominent in seiner Wohnung platzieren, oder falls dies nicht zutrifft oder dieses Vorgehen unmöglichen ist, legt er sie einfach auf einen Stapel zu den ganzen anderen (Weihnachts-)Karten die ihm nicht gefallen und/oder nichts bedeuten. Weihnachtskarten auf solchen (wachsenden) Stapeln werden auch “Dekomüll in leider nur annähernd 2-dimensionaler Form” genannt2.
Und warum findest du Weihnachtskarten dann bitte gut? Also wirklich, so abschreckend waren die Argumente doch nicht, oder? Oder, sagen wir so, wenn ich jetzt Weihnachtskarten schreiben will, habe ich meistens knapp drei Vorteile:
- Mir ist es vollkommen egal, was der Empfänger damit macht, ich will nichts damit verkaufen.
- Ich glaube fest daran, dass meine Weihnachtsmotive mehr aussagen als diese kitschigen Werbekarten oder die Teile, auf denen irgendwelche Kinder ihre Assoziationen mit Weihnachten illustrieren wollten. Zumindest sagen sie mir mehr, und dank Punkt 1 reicht das auch irgendwie vollkommen.
- Die Empfänger meiner Karten sind nett.
Das sagt auch schon eine Menge über meine Karten an sich aus. Aber nochmal zum Mitschreiben: Wie sehen denn Weihnachtskarten von mir aus?
Jedes Jahr anders. Dieses Jahr habe ich mir die Mühe gemacht und auf fast jede Karte ein individuelles Weihnachts-Foto (sowas) gedruckt und auf die Rückseite einen kleinen Text geschrieben, der zwar für viele Leute sehr ähnlich ist, aber im Prinzip weiß ja sowieso jeder, was ich mit der Weihnachtskarte sagen will (vgl. Definition oben).
So “bastelt”1 Pascal Weihnachtskarten
Lightroom kann relativ toll drucken3. Unter anderem so: Ein Foto, das etwas weniger als halb so breit und hoch ist wie die Seite, zweimal nebeneinander. Klingt kompliziert, sieht aber ganz simpel aus: Man hat zwei etwa 10×12 cm große Fotos auf einer A4-Seite. Schneidet man diese jetzt so aus, dass man zwei Streifen hat, die zur Hälfte mit Foto gefüllt sind, kann man diese ganz einfach knicken und dann aufstellen. So etwas wie eine horizontale, außen beschriftete Standard-Weihnachts-Karte.
Das ganze hat zwei Vorteile aus meiner Sicht: Auf der Vorderseite ist nichts als das Foto in einem schönen Format, das nicht so nach Postkarte aussieht, und auf der Rückseite ist nichts als der Text. Klar aufgeteilt und zudem: Man kann die Karte aufstellen und hinlegen!
Wie findest du die Idee und den Artikel?
- Wobei ich das leider in Anführungszeichen setzen muss, da es sonst nicht nur so aussieht, als müsste man dafür wirklich “Basteln”, sondern am Ende auch noch so, als würde ich gerne und vielleicht sogar öfters Basteln. (↩) (↩)
- Nur “annähernd 2-dimensional”, da sie, wenn sie wirklich 2-dimensional wären, keine Höhe hätten und sie damit auf keinem Stapel stören würden. (↩)
- Was ich vermisse: Mehrere Motive auf eine Seite! Oder bin ich einfach zu doof dazu? (↩)





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Falls Sie mehr lesen wollen, vorher kam »Kreativität: Lightroom Presets« und hier nach kommt »So mit der Zeit…«.